Am 17. April starteten kurz nach 9 Uhr am Ofenwerk sechs Leute (Jochen, Andy, Nick, Christl, Marc und Rainer), um den Corso des Augsburger Anrollerns noch um eine Nürn-/Vorarlberger/Österreichische Komponente zu verstärken. Für die 160 Kilometer abseits der B2 waren mit Rauch- und Pinkelpausen 4 Std. veranschlagt. Bei Thannhausen rauchte dann leider Jochens Lammy ab (wie sich herausstellte war ein Kolbenring gebrochen). Eine Stunde Fehlersuche, 2 Stunden Mittagessen in einer sehr netten Wirtschaft und Warten auf die „gelben Engel“ Christoph und Christian mit Andys VNA als Ersatzroller für Jochen.
Die Weiterfahrt zog sich irgendwie unglaublich in die Länge, wir waren der fast originalen VNA wegen auch etwas langsamer unterwegs, vielleicht waren es auch zuviele Rauchpausen und kurz vor Augsburg (Marc hatte sich derweilen Richtung Vorarlberg verabschiedet) dann auch nochmals Rumsteh-Phasen an einer Tanke und bereits in Augsburg zum Pulloverkaufen, Geld abheben, irgendwelchen anderen Rollerfahrern beim Schrauben zusehen und Einchecken ins Hostel. Jedenfalls waren wir erst um 18:00 Uhr (!) am Rollerkö – das Anrollern längst vorbei -, wo wir aber doch noch ganz herzlich von einigen Augsburgern begrüßt wurden.
Nach leckeren Burgern in der Haifischbar wieder zum Hostel, um geplant so halbzehn/zehn Uhr wieder in die Haifischbar zum Nighter aufzubrechen. Letztlich wurde daraus eher zwölf bis ein Uhr, aus Gründen, auf die ich gar nicht näher eingehen mag 😉
Der Nighter in der gestopft vollen Haifischbar machte Laune mit guter Musik und ausgelassen abfeiernden Rollerfahrern, auch wenn die Luft innen zum Schneiden war. Schätzungsweise waren wir dann gegen halb vier wieder im Hostel.
Der Plan für ein Frühstück in einem netten Cafe in der Augsburger Innenstadt am Sonntag vormittag wurde dann von Andys wegen zu fetter Bedüsung und demzufolge zugerotzter Kerze nicht startender PX begraben. Bei der nächsten Ausfahrt wird vorher kontrolliert, ob jeder eine Ersatzkerze dabei hat! Erst der Mann vom ADAC brachte die Kerze mit Drahrbürste und Bunsenbrenner wieder zum funken. Irgendwann so um elf Uhr rum ging es dann Richtung Nürnberg, diesmal auf der B2. Nach Kaffee in einer Tanke bei Meitingen trennte sich Nick von uns, in der Hoffnung schneller und weiterhin auf der langweiligen, vierspurigen B2 daheim zu sein, während die anderen eher gemütlich auf gewöhnlichen Landstraßen fahren wollten, wobei es letztlich dann auch bei der B2 blieb. Erst kurz vor Roth wichen wir auf kleinere Staatsstraßen über Georgensgmünd nach Schwabach aus.
Am Ortseingang von Schwabach fiel dann Christls Smallframe mit vermutlich platter Kupplung aus und von Nick lief eine SMS mit der Nachricht, daß er bei Roth mit einem Platten liegengeblieben sei, auf. Das war dann wohl Absicht von dem Schlitzohr im Himmel oben, damit sich der zweite Einsatz von Christoph auch wirklich lohnen möge.
Während Christl noch auf den „gelben Engel“ wartete, fuhren Jochen, Andy und ich weiter nach Nürnberg und wie man im GSF liest, kamen wohl auch alle irgendwie noch zu Hause an.

Trotz aller Widrigkeiten hat es Spaß mit euch gemacht und nächstes Jahr sollte es dann mal mit dem Augsburger Anrollern klappen, es waren dort 160 Roller am Start!

Die wenigen Fotos: