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Nachdem ich schon in den 80er Jahren eine Vespa 50 Special, Bj. 1978, besessen und im Nachhinein betrachtet blöderweise wieder verkauft hatte, habe ich mir in 2004 eine bereits restaurierte Vespa 50 mit Rundlicht, Bj. 1967, aus dem Allgäu geholt.

Über das German Scooter Forum bin ich dann zum Nürnberger Blech- und Schaltrollerstammtisch gestossen, einer lose Runde an jedem 1. Montag des Monats, derzeit im „Blauen Haus“.
Wie den meisten Blechrollerfahrern geht es nun auch mir so, daß die Liebe zu den alten Kisten dafür sorgt, daß man eigentlich permanent auf der Suche nach dem nächsten Roller ist.

Durch puren Zufall („so einen habe ich auch noch rumstehen“) und gezielter Nachfrage („ist die Motorklappe kleiner als bei meiner hellblauen Vespa?“) habe ich einem Bekannten eine deutsche Vespa 50 der 1. Serie, Bj. 1964, abgekauft. Ziemlich ranzig, aber durch dicken Anstrich mit einer Art Heizkörperlack gut konserviert, habe ich dann begonnen, das schöne Stück zu restaurieren. Dazu muss man sagen, daß ich bis dato von „Mopeds“ und Schrauberei nicht den blassesten Schimmer hatte. Nach einem Jahr mit einer langen Winterpause der Untätigkeit, erstrahlte die 1. Serie dann in neuem Glanz und ich selbst vor Stolz…

2007 habe ich dann den Motorradführerschein auf einer 92-PS-Maschine gemacht, damit ich Vespas mit mehr als 50 ccm und zwischen 1,5 und 10 PS legal fahren kann. Nach Konsolidierung der Finanzen musste ich dann natürlich eine Largeframe haben. Das war 2008 dann die Vespa 150 (VBA).

Im Januar 2009 habe ich’s dann schon wieder getan: eine wunderschöne französische ACMA von 1952 zog erst in mein Arbeitszimmer ein 😉 und wird jetzt im Keller liebevoll restauriert.

Und Ende 2015 war der Leidensdruck erneut so hoch, dass eine ACMA 150 GL her musste…

– V50
– V50 1. Serie
– VBA
– ACMA V52
– ACMA 150 GL